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GDPdU / GoBD
Am 01.01.2017 war Stichtag,
fallen Sie nicht in die GoBD falle!



Seit dem 1. Januar 2017 gelten neue Pflichten für die Benutzung von Registrierkassen, Waagen mit Registrierkassenfunktion, Taxametern und Wegstreckenzählern. Die Registrierkassen müssen den "Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff (GoBD)" entsprechen. Sie müssen direkt digitale Unterlagen für die Buchhaltung veränderungssicher erzeugen können. Alte Registrierkassen, die die Anforderungen nicht erfüllen, müssen bis zum Ende des Jahres 2016 ersetzt werden. Unternehmen sollten in diesem Zusammenhang gleich grundsätzlich ihre Buchführung auf Ordnungsmäßigkeit überprüfen lassen.

Download des BMF Schreibens
Direkt beim Bundesministerium der Finanzen



Seit dem 1. Januar 2018 wird die Möglichkeit der Kassen-Nachschau eingeführt.
Dies ist ein eigenständiges Verfahren zur zeitnahen Aufklärung steuererheblicher Sachverhalte unter anderem im Zusammenhang mit der ordnungsgemäßen Erfassung von Geschäftsvorfällen.


Einen Blick in die Zukunft


Ab dem 1. Januar 2020 gelten weitere neue gesetzliche Vorgaben.

Dies sind insbesondere:

 • Meldepflicht des Steuerpflichtigen bezüglich der Nutzung elektronischer Kassensysteme

Ab dem 1. Januar 2020 haben Steuerpflichtige, die elektronische Aufzeichnungssysteme verwenden, die Art und Anzahl der im jeweiligen Unternehmen eingesetzten elektronischen Aufzeichnungssysteme und der zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtungen dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen. Diejenigen Steuerpflichtigen, die ein elektronisches Aufzeichnungssysteme vor dem 1. Januar 2020 angeschafft haben, haben diese Meldung bis zum 31. Januar 2020 zu erstatten.

• Belegausgabepflicht bei Nutzung einer elektronischen Kasse

Weiterhin ist ab dem 1.Januar 2020 die verpflichtende elektronische Belegausgabe bei elektronischen Aufzeichnungssystemen vorgesehen. Danach muss für den an diesem Geschäftsvorfall Beteiligten ein Beleg erstellt und diesem zur Verfügung gestellt werden. Der Beleg kann elektronisch oder in Papierform zur Verfügung gestellt werden. Mit der Belegausgabepflicht entsteht für den am Geschäftsvorfall Beteiligten aber keine Pflicht zur Mitnahme des Belegs. Aus Gründen der Zumutbarkeit und Praktikabilität besteht ggfls. die Möglichkeit einer Befreiung von der Belegausgabepflicht.

• Verpflichtende zertifizierte Sicherheitseinrichtung für elektronische Aufzeichnungssysteme

Elektronische Aufzeichnungssysteme müssen ab dem 1. Januar 2020 über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen, die aus drei Bestandteilen besteht: einem Sicherheitsmodul, einem Speichermedium und einer digitalen Schnittstelle.
Das Sicherheitsmodul gewährleistet, dass Kasseneingaben mit Beginn des Aufzeichnungsvorgangs protokolliert und später nicht mehr unerkannt verändert werden können. Auf dem Speichermedium werden die Einzelaufzeichnungen für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist gespeichert.
Die digitale Schnittstelle gewährleistet eine reibungslose Datenübertragung, z. B. für Prüfungszwecke. Welche elektronischen Aufzeichnungssysteme über eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung verfügen müssen, wird u. a. durch eine Rechtsverordnung festgelegt. Diese Rechtsverordnung soll im Jahr 2017 erarbeitet werden.

Vorgesehen ist ferner eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2022 für Registrierkassen, die den aktuellen Anforderungen entsprechen, nicht umrüstbar sind und vor dem 1. Januar 2020 angeschafft wurden/werden.
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